Dampftram der Stiftung BERNMOBIL historique neu unter Denkmalschutz
- muveum

- 23. Juni
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Das über 130-jährige Dampftram der Stiftung BERNMOBIL historique steht neu als erstes seiner Art in der Schweiz unter Denkmalschutz. Nach einer umfassenden Revision ist es wieder in Betrieb. Damit bleibt ein Stück Berner Verkehrs- und Technikgeschichte langfristig erhalten und für die Öffentlichkeit zugänglich.

Das Dampftram der Stiftung BERNMOBIL historique verkehrte von 1894 bis 1902 in der Stadt Bern, ab Bahnhof Bern in die Länggasse und via Eigerplatz – Weissenbühl nach Wabern. Im vergangenen Jahr wurde das Dampftram umfassend revidiert und ist seit heute wieder in Betrieb. Gleichzeitig hat die Denkmalpflege des Kantons Bern das Dampftram neu unter Denkmalschutz gestellt. Damit ist das Dampftram der Stiftung BERNMOBIL historique das erste seiner Art, welches in den Genuss dieses Schutzes kommt.
Einzigartiges Zeugnis der Berner Verkehrsgeschichte
Das Berner Dampftram ist eines der ältesten und eindrücklichsten Zeugnisse der Berner Verkehrsge schichte. Es steht exemplarisch für die Anfänge des öffentlichen Verkehrs in der Stadt Bern und macht die technische Entwicklung der Trams und der Mobilität sichtbar. Es verbindet Generationen sowie Ge schichte mit der Gegenwart und ist ein Teil des kulturellen Gedächtnisses der Stadt Bern.
Mit der Unterschutzstellung wird die außerordentliche historische, kulturelle und technische Bedeutung des Dampftrams offiziell anerkannt. «Es ist eine große Anerkennung, dass "unser" Dampftram als erstes seiner Art in der Schweiz unter Denkmalschutz gestellt wird und zugleich ein klarer Auftrag», sagt Corinne Ribeli, Stiftungsratspräsidentin von BERNMOBIL historique. «Für uns bedeutet Denkmalschutz, Geschichte nicht nur zu bewahren, sondern sie für die Bevölkerung auch weiterhin erlebbar zu machen.»
Großes ehrenamtliches Engagement
Über ein Jahr lang hat das Dampftram-Team der Stiftung BERNMOBIL historique an der Revision des Triebwerks der 132 Jahre alten Dampflokomotive gearbeitet. Das Triebwerk überträgt als zentrales Antriebselement die Energie des Dampfs auf die Räder. Einzelne Komponenten hat die Werkstatt der Rhätischen Bahn in Landquart überarbeitet. Seite 1 Nach dem Zerlegen des Triebwerks haben die ehrenamtlichen Aktiven selbst einzelnen Teile aufgearbeitet und danach die Lokomotive wieder Stück für Stück zusammengebaut. Dabei konnten sie auf das groß technische Fachwissen innerhalb des Teams zählen.
Die Stiftung BERNMOBIL historique engagiert sich seit vielen Jahren für den Erhalt und die Vermittlung der Berner Verkehrsgeschichte. Der Betrieb und die Pflege historischer Fahrzeuge wären ohne das große ehrenamtliche Engagement und restauratorische Wissen zahlreicher Aktiver nicht möglich. «Die umfassende Revision und der Erhalt des Dampftrams ist das Resultat von Fachwissen, Leidenschaft und unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit», so Ribeli.
Mit der Wiederinbetriebnahme bleibt das Dampftram auch weiterhin zugänglich für die Bevölkerung: Das Dampftram ist im Rahmen von ausgewählten öffentlichen Fahrten und Anlässen in der Stadt Bern unterwegs und kann für Extrafahrten gebucht werden.




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